Helmut Reitzner ist “heimlicher Held 2014″

Ehrung  FSV-Urgestein ausgezeichnet

Helmut Reitzner, Ehrenmitglied beim FSV Dillheim, ist von der Volksbank Mittelhessen zum “heimlichen Helden 2014″ ernannt worden. Für den Wettbewerb hat die Bank “heimliche Helden” in der Region gesucht, die sich in ihrer freien Zeit aufopferungsvoll für andere einsetzen, sich soziel engagieren oder ohne viel Aufhebens uneigennützig als Verein aktiv sind, so Vorstandsvorsitzender Dr. Peter Hanker während der Laudatio im Giessener Forum der Volksbank. Helmut Reitzner, “Urgestein” beim FSV Dillheim, gewann für seinen Verein die 1000 Euro Siegprämie.

Wenn auf jemand der Begriff “heimlicher Held” zutrifft, dann auf Helmut Reitzner aus Dillheim. “Heimlich” insbesondere deshalb, weil Helmut Reitzner sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement still und leise und in äußerster Zurückhaltung ausübt. Trotz schwerster Erkrankungen in den letzten Jahren und seinen mittlerweilen knapp 75 Jahren läßt sich unser Held nicht von gesundheitlichen Rückschlägen zurückschrecken- seine Arbeit für den Verein und andere gibt ihm offensichtlich immer wieder Kraft.
Um Helmut Reitzner zu kennen, muß man ihn eigentlich erlebt haben. Er ist ein echtes Dillheimer Original, wenngleich das gar nicht seine Heimat war. Helmut Reitzner wurde im Alter von 6 Jahren aus dem Egerland vertrieben. Aufgewachsen ist er in Niederbiel. 1959 lernte er seine Frau kennen und zog dann nach Dillheim. Dort hat er sich unter anderem dem FSV Dillheim als aktiver Fußballer angeschlossen und 1962 den Spielbetrieb wieder mit ins Leben gerufen. Dieser ruhte für einige Jahre. Helmut hat sich seitdem nicht nur aktiv, sondern auch ehrenamtlich in allen Belangen engagiert. Seine Hilfsbereitschaft und Talent als “Alleskönner” waren stets gefragt. Er war Organisator zur 50-Jahrfeier des FSV, packte beim Bau des neuen Sportheims aktiv an und hatte die “Bauaufsicht” und die Durchführung aller Arbeiten und ging dabei auch an seine körperlichen Grenzen.
Helmut Reitzner ist es eine Freude auch heute noch mitzuarbeiten, obwohl ihn eine sehr schwere Krankheit heimgesucht hat. Trotz Handicap arbeitet er sehr gerne an “seinem” Sportplatz. Seit vielen Jahren ist er für die Rasenpflege zuständig- eine verantwortungsbewußte Tätigkeit, die er immer noch gerne ausübt. Obwohl der Rasenplatz der Gemeinde Ehringshausen gehört, “behütet” und pflegt er ihn als “sein” Eigentum, was ihm den Namen des “Rasenpapstes” in Dillheim einbrachte. Trotz seiner Erkrankung findet man ihn fast täglich auf “seinem” Sportplatz. Er verfolgt und besucht bis heute sehr aufmerksam alle Spiele des FSV und engagiert sich “mustergültig” für seinen Verein. Helmut ist unter anderem Gründer der Stammtischrunde “Ecke 9″, die sich regelmäßig am Sonntagmorgen im Sportheim treffen- für den Stammtisch organisiert er Ausflüge.
Helmut Reitzner hat im Laufe der letzten 50 Jahre tausende Arbeitsstunden geleistet, ist Ansprechpartner für seinen Sohn Burkhard, den 1. Vorsitzenden des FSV, in allen Belangen, ist anerkannter und gefragter Mann für “alle Fälle” und Ehrenmitglied für über 50 Jahre Mitgliedschaft beim FSV Dillheim.
Was wäre der FSV Dillheim ohne Helmut Reitzner?
Bild: v.l.n.r. Dr. Peter Hanker VoBa, Helmut Reitzner, FSV Vorsitzender Burkhard Reitzner

3 Gedanken zu “Helmut Reitzner ist “heimlicher Held 2014″

  1. Hallo Helmut,

    ich bin immer wieder erstaunt über dein Engagement beim FSV. Trotz deines Alters und deiner Krankheit kann man sich immer auf dich verlassen. An dieser Stelle auch von mir ein “Dickes Dankeschön”!

    Mit sportlichem Gruß nach Dillheim und an Dich. Frieder Jung

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